ÜBER MIRI

Miri Watson kam 1992 auf die Welt und hat seitdem viel gelesen. Nach ihrem Studium der Internationalen Literaturen und der Sprachen, Geschichte und Kulturen des Nahen Ostens an der Universität Tübingen volontierte sie beim Schwäbischen Tagblatt, wo sie seit 2023 als Redakteurin angestellt ist. Hin und wieder schreibt sie auch frei für andere Medien, darunter taz, Fluter, Frankfurter Rundschau und Stern. 2024 erhielt sie gemeinsam mit der Fotografin Isabella Finholdt den Nachwuchspreis der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung für ihre Recherche zu weiblicher Genitalverstümmelung in Gambia.

Literarisch setzt sie sich mit unterschiedlichen Formen der Gewalt auseinander. Ihr Romandebüt »Meer ohne Mo« erschien 2019 bei duotincta; auch ihr zweiter Roman »Oder soll man es« wird demnächst bei duotincta veröffentlicht. Aktuell arbeitet sie als Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg an einer Sammlung von Kurztexten zu patriarchaler Gewalt.
Sie hostet eine Musiksendung beim Freien Radio Wüste Welle, mag Kaffee und ihr Kind und kann jegliche Formen von Herrschaft nicht leiden. Auch wenn viele das denken: Mit Sherlock Holmes hat sie nie zusammengearbeitet.

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